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FIT & GESUND
Fitness- & Ernährungsnews en bloc
Nur wer regelmäßige Bewegung mit richtiger Ernährung kombiniert, lebt dauerhaft gesund.
Kaffee ist kein Flüssigkeitsräuber Die Annahme, dass Kaffee nicht zur Deckung des täglichen Flüssigkeitsbedarfs beiträgt, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Der Rat, dass zu jeder Tasse Kaffee die gleiche Menge Wasser zu trinken ist, um damit den Kaffee bedingten Flüssigkeitsverlust auszugleichen, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Eine im renommierten Journal of the American College of Nutrition veröffentliche Studie, untersuchte den Einfluss koffeinhaltiger, koffeinfreier, kalorienhaltiger und energiefreier Getränke auf den Flüssigkeitshaushalt. Die Forscher kamen zum Ergebnis, dass es keine signifikanten Unterschiede in der Wirkung der verschiedenen Getränke auf den Flüssigkeitshaushalt gibt und Koffein damit keinen negativen Einfluss auf die Flüssigkeitsbilanz ausübt. Koffeinhaltige Getränke sind nach Ansicht der Autoren der Flüssigkeitsbilanz ebenso wie koffeinfreie Getränke anzurechnen. Bei Personen die an Koffein gewöhnt sind, zeigt sich eine gesteigerte Flüssigkeitsausscheidung erst bei einer Dosis von mehr als 300 Milligramm Koffein, das entspricht etwa vier Tassen Kaffee. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, das dem regelmäßigen Verzehr koffeinhaltiger Getränke nichts entgegen zu setzen ist, wenn in der Summe täglich nicht mehr als 300 Milligramm Koffein aufgenommen werden. Ausdauersport vs. Brustkrebs Jede zehnte Frau in Westeuropa erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs (eine bösartige Veränderung des Drüsengewebes). Je früher dieser Tumor entdeckt wird, desto besser sind die Chancen, die Brust zu erhalten und die Krankheit zu heilen. Inzwischen gibt es dank großer medizinischer Fortschritte der letzten Jahre die Chance, auch in Zukunft ein normales und nicht durch die Krankheit bestimmtes Leben zu führen. Positives Denken mobilisiert positive und die Heilung unterstützende Kräfte, womit die an Brustkrebs erkrankte Person entscheidend an ihrer Genesung mitwirken kann. Betroffen sind in erster Linie Frauen, beim Mann kommt das Brustkarzinom sehr selten vor. Das Brustkarzinom ist das häufigste Karzinom der Frau – die Brustkrebshäufigkeit zeigte in den letzten Jahren eine zunehmende Tendenz (von 1983–1995: +20,5 %). In Österreich werden jährlich rund 4.600 neue Erkrankungsfälle verzeichnet. Regelmäßige Bewegung (etwa zwei Stunden Sport pro Woche), mäßiger Alkoholgenuss und Vermeidung von Übergewicht können das Risiko für die Entstehung von Brustkrebs deutlich senken. Bewegung als Medizin Sportliche Betätigung kann erwiesenermaßen eine deutliche Linderung bei Depressionen bewirken. Wie eine aktuelle britische Erhebung zeigt, tragen Allgemeinmediziner den wissenschaftlichen Befunden Rechnung – und „verschreiben“ zunehmend Bewegung. Laut einer Umfrage unter 200 praktischen englischen Ärzten raten bereits 22 % bei milderen Formen der Erkrankung zu körperlicher Aktivität. Vor drei Jahren waren es in einer vergleichbaren Befragung erst 5 % gewesen, berichtet die Mental Health Foundation, eine Organisation für psychische Gesundheit. Sport kann demnach das Selbstwertgefühl verbessern und Gefühle von Isolation mildern. Darüber hinaus sorgt Bewegung für die Ausschüttung von stimmungsaufhellenden Endorphinen. Sind Süßstoffe schädlich? Süßstoffe machen süchtig, begünstigen Krebs, fördern Allergien und schaden Schwangeren – so einige Facts, die über Süßstoffe verbreitet werden – aber wissenschaftlich nicht gesichert sind, betont Diplom-Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V. in Bad Aachen. Süßstoffe wie Saccharin, Cyclamat, Aspartam, Acesulfam, Neohesperidin und Thaumatin sind praktisch kalorienfrei, gleichzeitig viel süßer als Haushaltszucker sowie gesundheitlich unbedenklich. Sie zählen zu den Lebensmittelzusatzstoffen, die am besten untersucht und geprüft sind. Süßstoffe sind damit ein idealer Diätbegleiter, um Speckröllchen, Übergewicht und Diabetes mellitus anzugehen. Nicht verwechseln sollte man Süßstoffe mit Zuckeraustauschstoffen wie Fruchtzucker, Isomalt oder Sorbit, die keinen kalorischen Vorteil gegenüber Haushaltszucker bieten. Entgegen der landläufigen Meinung, dass Süßstoffe Krebs erregend sind, sind sich Ernährungsexperten einig: Süßstoff, in einer haushaltsüblichen Dosierung verwendet, verursacht kein erhöhtes Krebsrisiko. Auch zu Allergien, ausgelöst durch Süßstoff, gibt es in der wissenschaftlichen Literatur keinerlei Hinweise. Da der Süßstoff Aspartam im Körper teilweise zu Alkohol abgebaut wird, behaupten Süßstoffkritiker, er mache süchtig. Allerdings entstehen auch bei der Verdauung von Obst- und Gemüsesäften kleine Mengen an Methanol, die wesentlich höher sind als bei Aspartam. Wissenschaftlich eindeutig ist zudem, dass Süßstoffe keinen Appetit auslösen. Auch haben sie keinen Einfluss auf den Insulinspiegel. |
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